Arthrosen

Unter Arthrose versteht man eine Gelenkerkrankung, die durch Schäden am Gelenkknorpel entsteht und zu einem allmählichen Verlust der Funktionsfähigkeit des Gelenkes führt.

Es gibt verschiedene Ursachen für diese Erkrankung. Einmal kann es durch äußere Faktoren wie z.B. zu hohe Belastung beim Sport,bei schwerer Arbeit oder durch Unfälle zu Schäden am Gelenkknorpel kommen. Andererseits gibt es auch eine Reihe innerer Faktoren wie z.B. hoher Harnsäurespiegel (Gicht) oder Entzündungen (Rheuma), Fehlstellungen von Gelenken oder Dysplasien ( z.B. Hüftdysplasie etc.), die zur Arthrose führen können.

Die beiden häufigsten Ursachen der Arthrose sind allerdings höheres Lebensalter und erbliche Veranlagung.
Das hauptsächliche Kennzeichen der Erkrankung ist der Verlust oder die Verhärtung der Knorpelsubstanz. Die Erkrankung macht sich bemerkbar durch Schmerzen bei Belastung und eine schmerzhafte Einschränkung der Beweglichkeit.
In späteren Stadien kommt eine Schwellung des gesamten Gelenkes hinzu. Diese ist zum einen bedingt durch die Zunahme der Gelenkflüssigkeit und zum anderen durch eine Schwellung der Gelenkkapsel.
Die Kapselschwellung entsteht durch Vernarbungsprozesse und Entzündungen im Bindegewebe der Kapsel. Hierdurch wird die Versteifung des Gelenkes weiter verstärkt.
Mit der Zunahme der Gelenkschwellung geht meistens auch eine Zunahme der Schmerzhaftigkeit sogar in Ruhe einher. Typisch ist die morgendliche Steifigkeit und die „Anlaufschwierigkeit“ des betroffenen Gelenkes. In diesem Stadium der Erkrankung wird die Beweglichkeit des Gelenkes immer mehr eingeschränkt.

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