Akupunktur

Die Behandlung durch “Stechen und Brennen” ist sicher eine der ältesten therapeutischen Methoden der Menschheit. Vermutlich wurde sie in allen Kulturen in der einen oder anderen Form angewandt, aber aus China sind uns die genauesten Beschreibungen dieser Kunst überliefert. Damals hat man angenommen, dass die Lebensenergie durch bestimmte Kanäle “Meridiane” fließt, und dass ihr Fluss durch Einstiche in die Akupunkturpunkte beeinflusst werden kann. Jede Krankheit sei durch eine Störung des Energieflusses bedingt, die sich auch an Veränderungen des Pulses zeigt. Die Kunst des Arztes bestand darin die Harmonie zwischen den Kräften des Körpers (Yin und Yang) und die Zusammenarbeit der einzelnen Organe zu fördern.

Heute weiß man, dass es sich bei den Akupunkturpunkten um besonders sensible Areale in der Haut oder in den tiefer gelegen Schichten handelt. Diese reagieren auf Druck, Schmerz, Wärme und Kälte unterschiedlich. Die Reaktionen und die dadurch hervorgerufenen unbewussten Reflexe lassen sich steuern, wenn man die Regeln der alten Chinesischen Medizin beachtet. Hierauf beruht die moderne Erklärung für die Wirkung der Akupunktur.

Neue Methode

Stosswellen werden in der Medizin seit über 20 Jahren eingesetzt. Die Geräte waren bisher sehr groß und der Energieausstoß war sehr hoch. Sie wurden zur Zertrümmerung von Nierensteinen oder von Verkalkungsherden an Gelenken und Sehnen eingesetzt. Bisher war es aber noch nicht möglich, diese Wellen so fein zu dosieren, dass man auch Akupunkturpunkte damit behandeln konnte.

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